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Foire aux questions

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Aquiferes

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  1. Kann ich das Leitungswasser trinken?
  2. Wer gibt mir Auskunft über die Wasserqualität?
  3. Wie hart ist mein Wasser?
  4. Was kann ich gegen Kalk tun?
  5. Brauche ich eine zusätzliche hausinterne Wasseraufbereitungsanlage?
  6. Soll ich einen Wasserfilter einbauen?
  7. Wann ist ein Enthärter sinnvoll?
  8. Worauf muss ich bei Enthärtern achten?
  9. Was sind Dosiergeräte (Entkalker mit Phosphatdosierung) und worauf muss man dabei achten?
  10. Wie wirken Kohlefilter?
  11. Brauche ich einen Tisch-Wasserfilter?
  12. Wie wirken physikalische Entkalker (so genannte Magnete)?
  13. Was kann ich tun wenn das Wasser rot oder braun aus dem Wasserhahn kommt?
  14. Schadet es meiner Gesundheit wenn das Wasser nach Chlor riecht / schmeckt?
  15. Soll ich morgens vor dem Trinken das Wasser erstmal fließen lassen?
  16. Kann ich warmes Wasser aus dem Wasserhahn trinken?
  17. Was kann ich machen wenn das Wasser modrig schmeckt?
  18. Woher kommt der milchige Aspekt bei frisch gezapftem Wasser?
  19. Für welche Zwecke kann ich Regenwasser benutzen?
  20. Kann ich das Wasser aus meiner privaten Quelle / meinem privaten Brunnen trinken?
  21. Wieso wird der Wasserpreis steigen?

1. Kann ich das Leitungswasser trinken?

Das Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist bedenkenlos trinkbar. Der Wasserversorger ist dazu verpflichtet, ein Wasser zu liefern das die strengen gesetzlichen Normen einhält. Die Einhaltung der Qualitätskriterien wird durch regelmäßige Kontrollen überprüft. Außerdem muss jede Trinkwasserinfrastruktur (Quellen, Behälter) einer technischen Bestandsaufnahme unterzogen werden.

Tatsächlich ist Leitungswasser das am strengsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Der allgemeine Trend zum Mineralwasser ist somit unberechtigt, unser Trinkwasser wird frisch ins Haus geliefert und muss dazu noch strengeren Kriterien als Mineralwasser gerecht werden. Des Weiteren ist, rein ökonomisch betrachtet, das Trinkwasser rund 500 mal billiger als Mineralwasser.

2. Wer gibt mir Auskunft über die Wasserqualität?

Der direkte Wasserversorger (d.h. die Gemeinde) ist verpflichtet mindestens einmal pro Jahr eine Trinkwasseranalyse zu veröffentlichen und bei Nachfrage seiner Kunden, Auskunft über dessen Qualität zu geben.

3. Wie hart ist mein Wasser?

Informationen über die Wasserhärte können ebenfalls bei der Gemeinde nachgefragt werden. Wenn die Gemeinde Mischwasser verteilt, so kann die Härte je nach Mischverhältnis stark schwanken.

4. Was kann ich gegen Kalk tun?

Ein hoher Kalkgehalt ist nicht gesundheitsschädlich, ganz im Gegenteil. Haushaltsmaschinen können jedoch darunter leiden. Wenn sich eine Kalkschicht in der Kaffeemaschine oder dem Wasserkocher abgesetzt hat, kann ich diese, mit einem Gemisch aus Essig und Wasser lösen. Bei Waschmaschinen hilft die Zugabe von Enthärtungstabletten die den im Wasser gelösten Kalk binden so dass dieser sich nicht absetzen kann.

Das Ausfallen von Kalk in den Leitungsrohren betrifft nur den Warmwasserzyklus. Oft kann das Problem gemindert werden wenn die Wassertemperatur auf maximal 55-60 °C (nicht über 60°C) eingestellt wird.

5. Brauche ich eine zusätzliche hausinterne Wasseraufbereitungsanlage?

Bevor man eine teure hausinterne Wasseraufbereitungsanlage gekauft, sollten zuerst die hausinternen Leitungen und Einrichtungen überprüft, gespült und im Bedarfsfall ersetzt werden.

Oft ist nicht gewusst, dass hausinterne Aufbereitungsanlagen, falls sie nicht professionell und regelmäßig gewartet werden, ein starker Verschmutzungsherd sein können. So kann es zur starken Verkeimung der Anlage, und bakteriologischen Belastung des Trinkwassers kommen.

Die Aufbereitungsanlage muss unbedingt auf die chemische Beschaffenheit des Trinkwassers abgestimmt sein, sonst kann z.B. eine Korrosion des internen Leitungsnetzes ausgelöst werden. Tritt dies ein, wird es oft sehr kostspielig um das hausgemachte Problem wieder in den Griff zu bekommen.

Trinkwasser wird, bevor es dem Konsumenten ins Haus geliefert wird, sehr streng kontrolliert. Aus diesem Grund sind nachgeschaltete hausinterne Aufbereitungsanlagen in der Regel überflüssig und man soll sich erst nach eingehender Prüfung zum Kauf überreden lassen.

6. Soll ich einen Wasserfilter einbauen?

Quellwasser kann feine Sandkörner enthalten, die Siebe verstopfen und sogar Korrosion fördern können. Auch durch Unterhaltsarbeiten am Leitungsnetz können Ablagerungen gelöst werden. Falls viel Sand mitgeführt wird, ist die Installation eines Wasserfilters empfehlenswert. Es muss jedoch unbedingt auf einen regelmäßigen Unterhalt (alle 3-6 Monate) geachtet werden.

7. Wann ist ein Enthärter sinnvoll?

Ein Enthärter ist ab ± 30 °fr Gesamthärte (d.h. ab 17 °dH)* und dann nur für Warmwasser empfehlenswert. Ein Einstellen der Warmwassertemperatur auf unter 60°C, verhindert den Großteil der Kalkablagerung.

Ein Enthärter tauscht Kalzium und Magnesium durch Natrium aus. So kann kein Kalk mehr ausfallen.

* Wasserhärte wird entweder in französischen Härtegraden (°fr) oder deutschen Härtegraden (°dH) angegeben.( 1°fr = 0.56 °dH)

8. Worauf muss ich bei Enthärtern achten?

Das Wasser muss eine Resthärte von 10-15 °fr oder 6-9 °dH behalten, um Korrosionsprobleme im hausinternen Leitungsnetz zu vermeiden. Nur das Warmwasser soll aufbereitet werden, da eine erhöhte Natrium-Konzentration (siehe Kochsalz) im kalten Trinkwasser nicht gesund ist.

Der fachgerechte Unterhalt dieser Anlagen ist sehr wichtig da sonst die Austauschharze von Bakterien befallen werden und dann stark verkeimen. Man sollte ebenfalls darauf achten, dass das Gerät nicht in einen beheizten Raum steht um das Bakterienwachstum nicht zu fördern.

Aus ökologischer Sicht negative Aspekte sind: der Wasserverbrauch wird erhöht durch das Rückspülen und Salzkonzentrationen werden an die Umwelt abgegeben.

9. Was sind Dosiergeräte (Entkalker mit Phosphatdosierung) und worauf muss man dabei achten?

Das Prinzip dieser Entkalker ist die Zudosierung von Polyphosphaten oder Polysilikaten. Dadurch werden Komplexe mit Kalzium und Magnesium Kationen gebildet, die das Ausfallen von Kalk verhindern. Ein Vorteil bei bestehenden Korrosionsproblemen ist die Bildung eines Schutzfilms in der Hausleitung.

Es ist zu beachten dass die durchflussproportional gesteuerten Geräte am besten geeignet sind, da sie eine Überdosierung verhindern. Die verwendeten Mittel müssen eine Zulassung für Lebensmittelzusatz haben damit kein gesundheitsschädliches Produkt ins Trinkwasser abgegeben wird.

Wie bei allen Enthärtern ist auch bei diesen Geräten eine Wartung vorzusehen. Es sollte nur Warmwasser damit aufbereitet werden und die Temperatur des Warmwassers sollte 60 °C nicht übersteigen, da sonst eine Zerstörung der Komplexe stattfindet und damit der gewünschte Effekt gänzlich ausbleibt.

10. Wie wirken Kohlefilter?

Kohlefilter adsorbieren organische Substanzen, Chlor sowie verschiedene Schwermetalle aus dem Wasser. Sie haben jedoch eine Tendenz zu verkeimen und können, bei unsachgemäßer Handhabung, die bakteriologische Qualität des Trinkwassers verschlechtern.

11. Brauche ich einen Tisch-Wasserfilter?

Tisch-Wasserfilter werden oft zur Nachbehandlung von Leitungswasser eingesetzt und sollen dessen Geschmack verbessern. Da das Wasser in diesen Geräten in der Regel über längere Zeit bei Zimmertemperatur aufbewahrt wird, besteht auch hier eine sehr große Verkeimungsgefahr des Wassers.

12. Wie wirken physikalische Entkalker (so genannte Magnete)?

Prinzip: magnetische Felder sollen die Bildung von Kalkkristallen beeinflussen und somit Ablagerungen in Leitungen verhindern.

Es gibt Permanentmagnete und Wechselmagnete (unter Strom), die auf die Leitung „gebaut“ werden.

Zu beachten :

Die Effizienz von solchen Geräten wird heftig diskutiert. Viele Wirkungsprinzipien wurden vorgeschlagen, vor allem von Seiten der Hersteller. Diese Erklärungen haben aber sehr oft eine sehr geringe wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit.

Auch sonstige Erklärungen (aktives Wasser, lebendiges Wasser) aus Herstellerbroschüren halten einer wissenschaftlichen Analyse nicht stand und sind eher im esoterischen Bereich anzusiedeln.

13. Was kann ich tun wenn das Wasser rot oder braun aus dem Wasserhahn kommt?

Es kann vorkommen, dass Ihr Wasser eine bräunlich-rötliche Farbe hat, vor allem wenn Sie länger abwesend waren und somit kein Wasser im Haus floss (z.B. nach dem Urlaub). Diese Verfärbungen werden durch Eisen und Mangan hervorgerufen. Beide Inhaltsstoffe sind in geringen Mengen im Trinkwasser vorhanden und können sich an den Leitungswänden ablagern.

Deswegen sollten Sie nach längerer Abwesenheit vor Genuss des Wassers Ihre Hausleitungen spülen um das abgestandene Wasser durch frisches zu ersetzen. Das Spülwasser kann z.B. zum Giessen genutzt werden.

In der Regel ist das Problem der Färbung behoben sobald die Leitungen gespült sind. Sollte diese trotz Spülung anhalten, benachrichtigen Sie den Wasserversorger (d.h. die Gemeinde).

14. Schadet es meiner Gesundheit wenn das Wasser nach Chlor riecht / schmeckt?

Das Trinkwasser kann nach Chlor riechen oder schmecken. Chlor wird zur Desinfektion des Wassers benutzt. Die zugegebene Chlormenge darf den Wert von 0.25 mg/l nicht überschreiten. Dieser Wert ist gesundheitlich unbedenklich. Der Chlorgeruch wird jedoch bereits in sehr geringen Konzentrationen wahrgenommen.

Dieser Beigeschmack verschwindet, wenn man das Wasser in einen Krug füllt und es kurzeitig in den Kühlschrank stellt oder einige Tropfen Zitronensaft zugibt.

15. Soll ich morgens vor dem Trinken das Wasser erstmal fließen lassen?

Das erste gezapfte Wasser sollte nicht getrunken werden, da es über Nacht in den Hausleitungen stand und oft auch leicht lauwarm ist. So sollte man morgens eine kleine Menge Wasser laufen lassen bis es eine kühle Temperatur erreicht. Dieses Wasser kann man für einen niederen Verwendungszweck gebrauchen (z.B. zum Blumengießen, Putzen,...).

16. Kann ich warmes Wasser aus dem Wasserhahn trinken?

Grundsätzlich sollte zu Lebensmittelzwecken kein Warmwasser benutzt werden. Dieses Wasser befindet sich unter Umständen schon einige Zeit im Warmwasserbehälter und kann eventuell auch schon höhere Metallkonzentration aufweisen. Zudem hat dieses Wasser oft einen „abgestandenen“ Geschmack. Wasser zu Lebensmittelzwecken sollte grundsätzlich kalt gezapft und erst anschließend erhitzt werden.

17. Was kann ich machen wenn das Wasser modrig schmeckt?

Nach längerer Abwesenheit kann es durch die Standzeit zu einem modrigen Geschmack kommen. In beiden Fällen hilft ein gründliches Durchspülen des gesamten internen Leitungsnetzes bis in den kleinsten Strang.

Um zu unterscheiden ob dieser Geschmack aus dem öffentlichen oder dem hausinternen Leitungsnetz stammt, soll eine Probe direkt hinter dem Zähler genommen werden. Hat diese Probe auch bereits einen abgestandenen Geschmack, sollte der Wasserversorger informiert werden.

18. Woher kommt der milchige Aspekt bei frisch gezapftem Wasser?

Der milchige Aspekt des Wassers wird nicht, wie oft angenommen, durch Kalk hervorgerufen, sondern durch feine Luftbläschen im Wasser. Das Lichtspiel an den kleinen Luftbläschen ergibt einen milchigen Anschein, der aber nach dem Ausgasen der Luft wieder verschwindet. Die Qualität des Wassers ist in keinster Weise beeinträchtigt.

19. Für welche Zwecke kann ich Regenwasser benutzen?

Ich kann Regenwasser zu allen Zwecken benutzen, für die keine Trinkwasserqualität erforderlich ist: (Gartenbewässerung, Pflanzen gießen, Toilette,...). Es muss jedoch größten Wert darauf gelegt werden, dass keine (auch keine abgeriegelte) Verbindung zum öffentlichen Versorgungsnetz besteht, da sonst Verschmutzungen des Trinkwassers drohen.

20. Kann ich das Wasser aus meiner privaten Quelle / meinem privaten Brunnen trinken?

Grundsätzlich wird davon abgeraten, Wasser aus privaten Brunnen zu trinken, da solche Fassungen nur selten dem Stand der Technik entsprechen und meistens anfällig für Verschmutzungen chemischer, und bakteriologischer Natur sind. Der Laie kann mögliche Verschmutzungsrisiken oftmals nur schlecht einschätzen und wiegt sich in einer falschen Sicherheit. Derjenige, der sich dennoch dazu entschließt, das Wasser aus einem privaten Brunnen zu nutzen muss dieses über ein separates Leitungsnetz tun. Das Leitungsnetz mit Brunnenwasser darf keine Verbindung zum öffentlichen Trinkwassernetz haben um dessen mögliche Verschmutzung zu verhindern.

21. Wieso wird der Wasserpreis steigen?

Beim Trinkwasser zahlt der Kunde keine Ware, sondern eigentlich eine Dienstleistung. Schließlich muss das Trinkwasser nach strengen hygienischen Kriterien und mit aufwändigen Infrastrukturen gewonnen, gelagert und verteilt werden. Dies verursacht natürlich Kosten, welche momentan oftmals nicht beachtet werden. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie verlangt jedoch bis zum Jahr 2010 eine Berücksichtigung dieser Kosten im Wasserpreis. Dieser reelle Wasserpreis wird auch in Zukunft die gute Qualität des Trinkwassers sichern.



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